Donnerstag, 31. Dezember 2009
Mittwoch, 30. Dezember 2009
Pyras - Ulrike Schweikert
Ulrike Schweikert, September 2009
cbt, ISBN: 978-3570304808
Seiten: 544
Endlich geht die Reihe um die Erben der Nacht von Ulrike Schweikert weiter. Darauf habe ich lange gewartet und mich nun umso mehr gefreut. "Pyras" habe ich bei Tauschticket als neues Buch ertauscht. "Die Erben der Nacht. Pyras" ist bereits der dritte Band der der Reihe "Erben der Nacht". Band 4 mit dem Titel "Dracas" erscheint vermutlich irgendwann im nächsten Jahr.
Über die Autorin:
Ulrike Schweikert arbeitete nach einer Banklehre als Wertpapierhändlerin, studierte Geologie und Journalismus. Seit ihrem fulminanten Romandebüt »Die Tochter des Salzsieders« ist sie eine der erfolgreichsten deutschen Autorinnen historischer Romane. Ihr Markenzeichen: faszinierende, lebensnahe Heldinnen. Standen bisher Figuren und Ereignisse rund um ihre Heimatstadt Schwäbisch Hall im Mittelpunkt ihrer Bücher, so betritt sie mit der Heldin ihres neuen Romans souverän das Parkett großer, europäischer Geschichte. Nach ihren beiden großen Jugendbuch-Erfolgen »Das Jahr der Verschwörer« und »Die Maske der Verräter« hat die vielseitige Autorin nun ihren erste Fantasy-Saga für Jugendliche verfasst: »Die Erben der Nacht«. Ulrike Schweikert lebt und schreibt in der Nähe von Stuttgart.
Klappentext:
Band 3 der grandiosen Vampir-Saga
Ende des 19. Jahrhunderts ist die Macht der letzten Vampir-Clans in Europa am Schwinden. Um das Überleben ihrer Gattung zu sichern, beschließen die Altehrwürdigen, ihre Nachkommen fortan gemeinsam zu unterrichten. Beim wilden Clan der Pyras geht die Ausbildung in ihr drittes Jahr. Doch im Labyrinth unter den Straßen von Paris lauert ein alter Feind - und er ist mächtiger denn je. Der Vampirjäger ist zurück, mit einer Waffe, die für die Geschöpfe der Nacht den Untergang bedeuten könnte.
· Vier blutjunge Vampire, das Phantom der Oper - und ein tödliches Komplott im unterirdischen Paris · Historische Vampir-Fantasy voller Intrigen, Verrat und eine Liebe wider jede Vernunft · Actionreich, magisch und wunderbar düster · Mitreißender Schmökerstoff für jeden Vampir-Fan
Auglia's Rezension:
Was mir bei der Reihe "Die Erben der Nacht" von Ulrike Schweikert immer wieder positiv auffällt ist, dass sich die Reihe von anderen Vampir-Büchern, die gerade auf dem Markt sind wirklich sehr unterscheidet und zwar im positiven Sinne. Hinter den Büchern steckt ein Idee, die sich nicht auf das typische Klischee der Vampirromane bezieht: Junge, oft auf unschuldige Frau verliebt sich in ihren Retter, der natürlich utaussehend ist und noch dazu ein Vampir. Die Reihe ist eher auf jüngere Leser ausgerichtet, weshalb die Autorin auf dieses Klischee verzichtet hat, zumindest weitgehend. Erst Romanzen bahnen sich auch in dieser Reihe an.
Die Autorin legt viel Wert auf historische Details, was mir sehr gut gefällt. Aber dennoch übertreibt sie es zu keinem Zeitpunkt, sodass der Leser sich von der Faktenvielfalt erdrückt sehen müsste. Historische Personen wie Oscar Wilde und Bram Stoker haben ebenso wie in den Vorgängern Gastauftritte, wobei Bram Stoker in "Pyras" eine größere Rolle spielt.
Die Atmosphäre, die die Autorin in dem Buch vermutlich schaffen wollte, ist ihr sehr gut gelungen, vor allem die Beschreibungen des Pariser Untergrund wirken authentisch und ich hatte die Bilder vor meinen Augen. Teilweise hatte ich sogar das Gefühl mitten im Pariser Untergrund zu sein, ich konnte die Gerüche förmlich riechen und die Geräusche förmlich hören.
Erik, das Phantom der Oper, hat mir als Person sehr gut gefallen. Seine Persönlichkeit hätte durchaus Potential für mehr, ich würde mich auf jeden Fall auf ein Wiedersehen mit ihm freuen. Was mir an ihm so gut gefallen hat ist, dass er eine besondere Persönlichkeit ist, die "anders" ist als gewöhnliche Menschen. Genau diese Andersartigkeit macht aber den Menschen Angst, was wirklich schade ist, denn Erik ist, wenn man ihn näher kennenlernt, so wie es Ivy tut, etwas ganz Besonderes.
Die Vampire entwickeln sich in "Pyras" weiter, sie wirken wieder älter und auch in gewisser Weise etwas reifer. Neben Vampiren trifft der Leser wieder auf alte Bekannte wie Carmelo und Latona, die in Rom auf Vampirjagd waren und geschworen haben dies nicht mehr zu tun. Auch der mysteriöse Schatten, der Ivy verfolgt, hat wieder eine kleine Gastrolle. Über diese Gestalt hätte ich gerne mehr erfahren, vielleicht erfahren wir Leser in kommenden Büchern mehr. Alles in allem wirken die Personen wieder sehr authentisch und lebendig.
Die Spannung kann von der Autorin konstant gesteigert werden, sodass dem Leser keine ruhige Minute bleibt. Langeweile kommt nie auf, denn Ulrike Schweikert gelingt es auch die Spannung konstant zu halten.
Die Romantik kommt in "Pyras" nicht zu kurz. Es liegt in einigen Szenen ein Fünkchen Romantik in der Luft. Zwischen wem es knistert möchte ich aber nicht verraten, aufmerksame Leser merken es auch so. Erste Eifersüchteleien gibt es auch zu bezeichnen. Das kann noch sehr spannend werden, ich jedenfalls schon gespannt, wie es die Autorin mit der Romantik in den kommenden Bänden hält.
"Pyras" spielt, wie der Titel des Buches schon sagt, bei den Pyras in Paris. Diese haben wirklich interessante Fähigkeiten, sie bedienen sich Ratten um im Untergrund die Orientierung nicht zu verlieren usw. Eigentlich hätte ich gedacht, dass sich die Autorin nach den Lycana und Nosferas nicht mehr steigern kann. Aber da wurde ich eines Besseren belehrt und bin nun umso gespannter auf die Fähigkeiten der Dracas, wobei ich schon eine Ahnung habe in welche Richtung diese gehen werden, da Franz-Leopold des Öfteren Andeutungen gemacht hat.
Was mich in diesem Buch etwas gestört hat, war, dass Ulrike Schweikert Ivy so in den Vordergrund stellt. Dabei bleiben die anderen Personen etwas im Hintergrund. Ich würde mich freuen, wenn die Autorin in den nächsten Bänden davon wieder etwas Abstand nimmt.
Im Anhang klärt die Autorin wieder im historischen Personen, die im Buch vorkommen, auf. Was ich wieder als sehr interessant zu lesen empfand. Und nun bleibe ich wieder voller Erwartungen auf den Folgeband zurück. Ich warte schon ungedulig und freue mich auf "Dracas".
Fazit: "Pyras" ist für jeden Leser der Reihe "Die Erben der Nacht" eine Pflichtleküre. Aber auch denjenigen ist es zu empfehlen, die einen Vampir-Roman lesen möchten, der sich von denen am Markt grundlegend unterscheidet. Allerdings würde ich erst Band eins "Nosferas" lesen.
Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen.
Samstag, 26. Dezember 2009
SUB
- Das Hexenmal - Deana Zinßmeister
- Kim Harrison - Blutnacht
- Andrew Davidson - The Gargoyle
- Richard Carstensen – Römische Sagen
- Paulo Coelho – Elf Minuten
- Derek Landy – Skulduggery Pleasant 3
- Neil Gaiman – The Graveyard Book
Zur Zeit finde ich auch irgendwie keine Bücher, die mich so richtig reizen würden. Habt ihr Vorschläge bzw. Bücher, die euch sehr beeindruckt haben oder solche, die ich ihr unbedingt lesen wollt. Mein SUB ist wohl auch deshalb so klein, weil Bücher, die ich unbedingt noch lesen will, erst nächstes Jahr erscheinen und es momentan bei Ebay, was Bücher betrifft, die ich haben will, auch mager aussieht.
Freitag, 25. Dezember 2009
Problemkind Windows 7
Erhalten habe ich das Gerät mit Windows Vista, damit hatte ich aber auch meine Probleme. Ohne erkenntlichen Grund hängte es sich von Zeit zu Zeit auf und nur ein Neustart konnte dieses Problem lösen. Durch Zufall habe ich dann erfahren, dass Acer, wenn man ein neues Notebook mit Windows Vista innerhalb einer bestimmten Zeit erwirbt, für 15 Euro Bearbeitungsgebühr ein Upgrade auf Windows 7 "spendiert".
Vor 2 Tagen habe ich dann auf Windows 7 upgegradet. Alles lief problemlos, anfangs. Beim ersten Hochfahren dauert es ca. 5 Minuten bis der Deskopt vollständig zu sehen war, da habe ich mir allerdings noch nichts Schlimmes gedacht. Ansonsten lief Windows 7 stabil in den zwei Tagen.
Jetzt kommen aber die Probleme: Das Hochfahren dauert nun immer 3-4 Minuten, was ich schon als sehr lange empfand, aber noch hinnehmen konnte. Schlimmer war jedoch, dass Windows 7 unbedingt ein Update installieren wollte und dies einfach nicht klappte, es gab immer einen Fehler. Heute früh habe ich nun das Notebook wieder hochgefahren, wollte mich anmelden, konnte auch das Passwort noch eingeben, aber dann kam wieder eine Fehlermeldung: "Das Benutzerprofil kann nicht geladen werden". Anschließend fährt sich das Notebook wieder runter und beim Hochfahren kommt nun immer diese Fehlermeldung.
Dazu kann ich nur sagen: Immer, wenn Feiertage sind, macht mir mein Notebook Ärger. Auch dieses Jahr!
Donnerstag, 24. Dezember 2009
Montag, 21. Dezember 2009
Ich lese gerade...
"Lycidas" von Christoph Marzi entschieden.
Erster Satz:
Die Welt ist gierig, und manchmal verschlingt sie kleine Kinder mit Haut und Haaren.
Bisher (habe ca. 80 Seiten gelesen) gefällt mir das Buch richtig gut, passt wirlich gerade super zum Wetter ;-)
Freitag, 18. Dezember 2009
Frage, die beantwortet werden muss...
Zur Auswahl stehen:
Dienstag, 15. Dezember 2009
Der Leserpreis 2009 - Die Gewinner stehen fest...
Da habe ich versucht durch meinen Blog das Projekt bekannter zu machen. Nun erhielt ich eine E-Mail von Mirjam, an die ich meine "Teilnahme an der Bekanntmachung" geschickt habe, sie schreibt u. a. :
ein schönes Ergebnis, 8.100 Leser haben 23.000 Stimmen abgegeben und damit dem 'Leserpreis - die besten Bücher 2009' zu einem echten Senkrechtstart verholfen. Damit ist unser Wunsch in Erfüllung gegangen, einen Literaturpreis zu erschaffen, bei dem alleine der Leser bestimmt, wer nominiert und welches Buch ausgezeichnet wird.
An dieser Stelle muss aber auch gesagt werden: Ohne die tolle Unterstützung der vielen Blogger, Literaturseitenbetreiber, Autoren, Buchhändler und anderen Buchenthusiasten wäre das nicht möglich gewesen. Vielen Dank dafür!
Hier nun die Gewinner 'Leserpreis - die besten Bücher 2009'
Allgemeine Literatur: 1. Platz - Die Bücherdiebin - Markus Zusak
Krimi/Thriller: 1. Platz - Vergebung - Stieg Larsson
Romantik/Gefühl: 1. Platz - Bis(s) zum Ende der Nacht - Stephenie Meyer
Historische Romane: 1. Platz - Blut und Silber - Sabine Ebert
Fantasy: 1. Platz - Die Tribute von Panem - Suzanne Collins
Ausführlicher sieht die Gewinnerverteilung in den einzelnen Kategorien so aus:
Allgemeine Literatur:
Gold: Die Bücherdiebin – Markus Zusak
Silber: Die Beschenkte – Kristin Cashore
Bronze: Alle sieben Wellen – Daniel Glattauer
Krimi/Thriller:
Gold: Vergebung – Stieg Larsson
Silber: Splitter – Sebastian Fitzek
Bronze: Das verlorene Symbol – Dan Brown
Romantik/Gefühl:
Gold: Bis(s) zum Ende der Nacht – Stephenie Meyer
Silber: Alle sieben Wellen – Daniel Glattauer
Bronze: Hexendreimaldrei – Claudia Tomann
Historische Romane:
Gold: Blut und Silber – Sabine Ebert
Silber: Die Thronfolgerin – Hildegard Burri-Bayer
Bronze: Der Duft von Schokolade – Ewald Arenz
Fantasy:
Gold: Die Tribute von Panem – Suzanne Collins
Silber: Arkadien erwacht – Kai Meyer
Bronze: City of Glass – Cassandra Clare
Wer noch mehr Informationen zum Leserpreis 2009, insbesondere zu den Folgeplatzierungen und anderen Kategorien, möchte, kann hier nachschauen.
Als "Zuckerl" für die Unterstützer wurden deren Seiten bei Lovely Books genannt, auch ich stehe dabei ;-)
<--vermutlich schwer zu sehen, aber das musste ich jetzt noch loswerden! Interessieren würde mich noch Folgendes:- Habt ihr beim Leserpreis 2009 mitgemacht?
- Entweder in Form von Buchvorschlägen oder Voting?
- Sind "eure" Bücher (d.h. für die ihr gestimmt habt) unter den Gewinnern?
- Gibt es für euch überraschende Ergebnisse?
Ich bin gespannt auf weitere solche Projekte und kann schon jetzt sagen, dass ich auf jeden Fall unterstützend dabei sein werde...
Montag, 14. Dezember 2009
Ich lese gerade...
"Bluthunger" von Jim Butcher
Erster Satz:
Ja ja Harry. Er sagt immer, dass er nicht Schuld ist ;-)
Das Gebäude brannte, aber das war nicht meine Schuld.
Euch ist bestimmt schon aufgefallen, dass in letzter Zeit vermehrt Posts kommen, die sich mit "Ich lese gerade" beschäftigen. Ich komme momentan einfach nicht so zum Posten, aber leer lassen will ich meinen Blog auch nicht. Daher bestücke ich ihn eben auf diese Weise. Ich hoffe ihr nehmt's mir nicht übel...
Freitag, 11. Dezember 2009
Gerade beendet...
"Schwarzer Regen" von Karl Olsberg
Erster Satz:
In der Mitte des leeren Hangars stand ein einzelner Tisch wie eine Insel des Lichts in einem Meer von Dunkelheit.
"Schwarzer Regen" ist für mich bisher das beste Buch von Karl Olsberg.
Donnerstag, 10. Dezember 2009
Das Leben der Wünsche - Thomas Glavinic
Thomas Glavinic, August 2007
Hanser Belletristik, ISBN: 3446233903
Seiten: 320
"Das Leben der Wünsche" durfte man schon vor etwas längerer Zeit bei vorablesen.de in einer kurzen Leseprobe "testlesen". Mir hat der Klappentext sehr zugesagt, aber ich bin damals nicht dazugekommen die Leseprobe zu lesen und einen Leseindruck zu schreiben. Ich habe das Buch schließlich mittels eines 1:1 Tausches bei Tauschticket erhalten und gab dafür "Schneemann" von Jo Nesbo her.
Über den Autor:
Thomas Glavinic, geboren 1972 in Graz, schreibt seit 1991 Romane, Essays, Erzählungen, Hörspiele und Reportagen. Thomas Glavinic lebt mit seiner Familie in Wien.
Klappentext:
Stellen Sie sich vor, Ihre geheimsten Wünsche würden wahr. Die innersten, dunklen Wünsche, von denen Sie selbst bisher nichts ahnten. So ergeht es Jonas, dem ein Unbekannter eines Tages ein unerhörtes Angebot macht: "Ich erfülle Ihnen drei Wünsche." Der Ehemann, Vater, Werbetexter und leidenschaftliche außereheliche Liebhaber lässt sich auf das Spiel ein. Bis seine Frau eines Abends tot in der Badewanne liegt. Weiß die Nacht etwa mehr von Jonas' Wünschen als er selbst? Unverwechselbar erzählt der in Wien lebende Schriftsteller Thomas Glavinic die Geschichte eines ganz normalen Mittdreißigers, der genau das bekommt, was er sich wünscht. Und noch ein bisschen mehr.
Auglia's Rezension:
Gleich eins vorweg: Ich habe das Buch nach gut 100 gelesenen Seiten abgebrochen. Ich bin damit ganz und gar nicht zurechtgekommen. Die Personen waren einfach zu farblos und es fehlten ihnen an Tiefe, ich konnte einfach keine Beziehung zu den Protagonisten aufbauen. Sie blieben mir fremd und auch nach gut 100 Seiten wusste ich eigentlich fast nichts über Jonas, der wichtigsten Person im.
Die Thematik an sich hat mich schon sehr interessiert, sonst hätte ich mir das Buch nicht ertauscht. Aber ich denke, dass ich mit etwas vollkommen Anderem gerechnet habe, als mit dem, was der Autor dann abgeliefert hat. Ich habe schlichtweg nicht ins Buch hineingefunden. Aufgefallen ist mir dies dadurch, dass ich nicht abschalten, alles um mich herum vergessen und so richtig ins Buch eintauchen konnte, was mir sonst bei den meisten Büchern, die ich lese gelingt.
Was mich sehr gestört hat, waren die fehlenden Anführungszeichen bei wörtlichen Reden. Ich wusste eigentlich nie so genau, wer denn nun gerade spricht bzw. wer mit wem spricht. Es mag sein, dass sich der Autor dadurch von anderen Autoren abheben kann und, dass es manchen Lesern auch gut gefällt, aber ich fühlte dadurch einfach verloren. Verloren in dem Sinne, weil die für mich normale Struktur im Buch fehlte.
Während des Lesens ist die Thematik dann auch immer wirrer geworden und ich habe mich teilweise schon gefragt, wo denn der Sinn dahinter steckt? Ich konnte keinen roten Faden entdecken, die Szenen wirken einfach so aneinandergereiht, so als ob ein gewisser Zusammenhang fehlen würde.
Nach einiger Zeit hat mich dann auch das Rumgejammere von Jonas und Marie genervt, die eigentlich zusammen sein wollten, aber doch irgendwie nicht konnten.
Für mich war das schlichtweg einfach verwirrend, mir hat sich der Sinn dahinter einfach nicht erschlossen oder ich habe ihn nicht gefunden.
Positiv empfand ich, dass "Das Leben der Wünsche" zum Nachdenken anregt, aber das war's auch schon mit dem Positiven.
In Zukunft werde ich wohl Bücher dieses Autors vermeiden. Da die Schreibweise und die Thematk einfach nichts für mich ist. Es gibt sicherlich auch Leser, die dieses Buch gut fanden, was auch gut ist, denn Geschmäcker sind eben verschieden.
Mehr will ich zu "Das Leben der Wünsche" nun auch nicht mehr schreiben, von meiner Seite ist alles gesagt.
Fazit: Ich kann kein Fazit ziehen, da ich das Buch abgebrochen habe.
Ich vergebe 1 von 5 Sternen.
Montag, 7. Dezember 2009
Lesestatistik vom November

Diesen Monat sind es 5 Bücher geworden, wobei ich nicht alle beendet habe. Wenn man es genau nimmt habe ich 3 Bücher gelesen und 2 Bücher nach ca. 150 Seiten abgebrochen. Es war allerdings nicht so, dass ich diesen Büchern keine Chance gegeben hätte, ich hab's wirklich versucht, aber die Thematik, die Personen und Art des Schreibens konnten mich einfach nicht begeistern. So musste ich "Das Leben der Wünsche" und "Dog Days" schweren Herzens nach einer Woche Lesezeit beenden. Durch mein Studium bin ich schwer beschäftigt und komme fast nicht mehr zum Lesen, was ich sehr schade finde, aber daran kann ich wohl nichts ändern. Aber ganz aufgeben mag ich mein Hobby auch nicht.
Diesen Monat habe ich 2 englische Bücher gelesen und auch in Zukunft möchte ich weiterhin vermehrt Bücher im Original lesen, auf meinem SUB ist momentan aber nur eines, auf der Wunschliste schaut's besser aus...
Eine neue Reihen hätte ich begonnen mit "Dog Days", aber da mir dieses Buch schon nicht so gefallen hat, werde ich wohl die folgenden Bücher auch nicht lesen. Über die Henkerstochter, den Henker Kuisl, den Medicus Simon und die andren habe ich auch mehr erfahren. Oliver Pötzsch hat es geschafft, dass ich wieder sehr große Freude habe an historischen Romanen. Von ihm möchte ich in Zukunft auf jeden Fall noch mehr lesen.
Die Wahl des Monatshighlight ist mir nicht so leicht gefallen und daher hab ich mich entschieden zwei Monatshighlights zu küren: "Pyras. Erben der Nacht" von Ulrike Schweikert und "Destined for an early Grave" von Jeaniene Frost.
______________________________________________________________Neue Bücher im November:
1. Jeaniene Frost – Destined for an early Grave (Amazon-Gutschein)
2. Gail Carriger – Soulless (Ebay)
3. Andrew Davidson – The Gargoyle (Ebay)
_____________________________________________________________ Mein SUB: 5 Bücher I Neu angeschafft/geschenkt bekommen: 3 Bücher I Gelesene Seiten: 1800 I Seiten pro Tag: ~ 72
Freitag, 4. Dezember 2009
Die Henkerstochter und der schwarze Mönch - Oliver Pötzsch
Oliver Pötzsch, Mai 2009
Ullstein, ISBN: 3548268536
Seiten: 480
Endlich habe ich den Nachfolger von "Die Henkerstochter" gelesen und es wirklich keine Sekunde bereut. Durch diees Reihe verspüre ich wieder mehr Lust auf historische Romane, die in letzter Zeit eher selten von mir gelesen wurden. Es gab zwar mal eine Zeit, in der ich ausschließlich historische Romane gelesen habe, aber danach kam auch eine Zeit, in der ich fast keine mehr gelesen habe. "Die Henkerstochter und der schwarze Mönch" konnte ich bei Ebay günstig ersteigern.
Über den Autor:
Oliver Pötzsch, Jahrgang 1970, arbeitet seit Jahren für den Bayerischen Rundfunk, vor allem für die Kultsendung quer. Er ist selbst ein Nachfahre einer berühmten bayerischen Henkersdynastie.
Klappentext:
Ein vorweg: Wer mit dem Gedanken spielt diese historische Reihe zu lesen, sollte unbedingt erst den ersten Band "Die Henkerstochter" lesen. Es wäre zwar möglich auch mit "Die Henkerstochter und der schwarze Mönch" zu beginnen, allerdings verpasst man dann den ersten spannenden Kriminalfall vom Henker Kuisl, seiner Tochter Magdalena und dem Medicus Simon und ist mit den Personen nicht vertraut, sodass der ein odere andere Witz nicht so gut rüberkommt. Es lohnt sich also den ersten Teil auch zuerst zu lesen.
Der Schreibst von Oliver Pötzsch gefiel mir wieder sehr, er ist zwar sehr einfach gehalten, aber dennoch schafft es der Autor eine dichte und glaubhafte Atmosphäre zu schaffen. Im ersten Buch fühlte ich mich ins Mittelalter versetzt, konnte den Gestank in den Gassen förmlich spüren und auch bei "Die Henkerstochter und der schwarze Mönch" ist dem Autor dieses Kunststück wieder gelungen. Das Mittelalter war für mich während der Lektüre des Buches lebendig und spürbar.
Auch die Personen erhalten wieder jeder für sich ihre Eigenheiten und -arten, wie schon im ersten Band. Man kann sich mit ihnen indentifizieren, sich in gewisser Weise verstehen. Sowohl der Henker Kuisl, seine Tochter Magdalena und sowohl der Medicus Simon sind gut beschrieben und wirken authentisch. Gefallen hat mir auch, dass sie sich weiterentwickeln, was vor allem bei Magdalena und Simon spürbar ist.
Auch der Kriminalfall ist wieder sehr fesselnd, wenn auch "Die Henkerstochter und der schwarze Mönch" nicht ohne Längen auskommen. Der Plot ist auch diesmal wieder einfach gehalten, die Geschichte mit den Templern ist zwar auch nichts Neues, aber Oliver Pötzsch hat diese spannend umgesetzt und sie war alles andere als vorhersehbar.
Der Titel ist aber auch diesmal wieder etwas irreführend, denn der Leser könnte vermuten, dass die Henkerstochter und ein schwarzer Mönch im Vordergrund stehen. Was aber nicht der Fall, denn es ist eher Jakob Kuisl, der Henker selbst, von dessen Standpunkt die Geschichte erzählt wird bzw. der mehr im Vordergrund steht. Die Perspektive des Henkers fand ich wieder sehr interessant, vor allem, als dieser sich Gedanken macht über seine Zeit beim Miltär.
Oliver Pötzsch ist es wieder sehr gut gelungen historische Details in die Geschichte einzubauen. Die Sache mit den Templern, dem ersten überlieferten Gebet etc. war durchaus interessant, dennoch hat mir die Story im ersten Buch besser gefallen.
Leider ist mir auch wieder ein kleiner Fehler aufgefallen, der mich nach einiger Zeit schon sehr gestört hat. Benedicta, die (angebliche) Schwester des ermordenten Pfarrers, stammt diese nun aus Landsberg oder Landshut? Dieser Widerspruch ist mir deshalb so ins Auge gestochen, da ich selber aus der Nähe von Landshut bin.
Was die Beziehung zwischen Madgalena und Simon angeht, bin ich ein wenig enttäuscht. Ich hätte mir gewünscht, dass sie sich etwas weiterentwickelt, was aber leider nicht der Fall war. Am Ende des Buches führt der Autor den Leser, wenn dieser will, auf eine Pilgerfahrt durch den Pfaffenwinkel, was ich als sehr interessant empfand.
Trotz der kleinen Unstimmigkeiten, kleinen Längen und andere Dinge, die mir doch negativ im Hinterkopf blieben, empfand ich "Die Henkerstochter und der schwarze Mönch" als gelungene Fortsetzung. Natürlich würde ich mich auf eine Fortsetzung freuen und diese sicherlich lesen.
Fazit: "Die Henkerstochter und der schware Mönch" ist eine gelugene Fortsetzung und ein Muss für jeden, der "Die Henkerstochter" gelesen und dem das Buch gefallen hat.
Ich vergebe 4 von 5 möglichen Sternen.
Dienstag, 1. Dezember 2009
Ich lese gerade...
Erster Satz:
Miss Alexi Tarabotti was not enjoying her evening.






